Ich bin fast amused. (Und das obwohl mir heute ein nicht unerheblicher Teil eines klassischen Problemzahns verloren gegangen ist) Um was geht es? Harald Staun will in der letzten Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen wissen,
wo wir sind. Also, wir Blogger. Und gibt bei der Gelegenheit noch einmal die gängigen Vorurteile über Blogs und deren Autoren wieder. Ganz kurze Fassung (ohne Gewähr und für alle, die da oben nicht auf faz.net klicken wollen): Blogger sind größtenteils
Nerds, die sich mit Nischenthemen oder sich selbst beschäftigen und im Durchschnitt dreißig Leser haben. Soweit Harald Staun. Laaaaaangweilig. Aber auch drollig, oder?
Unverständlich für mich ist, warum das zu ernst gemeinten Reaktionen in unser aller
Blogosphäre führt. Bis hin zum Versuch, den Artikel und
die darin aufgeführten Klischees seine Einzelaussagen zu widerlegen. Startplattform zum Nachlesen und Selbersuchen
hier und
hier. Wenn jemand über etwas schreibt, das er aus meiner Sicht nicht mal ansatzweise versteht, interessiert mich das nicht. Außer mir würde daran liegen, dass ein bisher unwissender FAZ-Leser, oder gar Herr Staun selbst, nachvollziehen kann, warum ich blogge. Tut es aber nicht.
Irgendwie fehlt da die gemeinsame Basis. Und wenn es nicht gerade überlebenswichtig ist, diskutiere ich mit
bayerischen Innenpolitikern ja auch nicht über Computerspiele.